Der Kölner Dom (offiziell Hohe Domkirche zu Köln) ist eine römisch-katholische Kirche in Köln unter dem Patrozinium des Apostels Petrus. Er ist die Kathedrale des Erzbistums Köln sowie Metropolitankirche der Kirchenprovinz Köln. Hausherr ist der Dompropst. Der Dom ist eine der größten Kathedralen im gotischen Baustil, mit 157,22 Metern die vierthöchste Kirche der Welt und nach dem Ulmer Münster der zweithöchste Sakralbau Deutschlands.
Kirchendaten
- Konfession: römisch-katholisch
- Diözese: Erzbistum Köln
- Schutzpatron: St. Peter
Geschichte
- Baubeginn (Jahr): 1248
- Einweihung: 15.10.1880
- Baustil: Gotik, Neugotik
- Bautyp: Basilika
Sein Bau wurde 1248 im Auftrag von Konrad I. nach Entwurf von Meister Gerhard begonnen und 1880 im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. nach Entwurf von Ernst Friedrich Zwirner vollendet. Einige Kunsthistoriker haben den Dom wegen seiner einheitlichen und ausgewogenen Bauform als „vollkommene Kathedrale“ bezeichnet. Ursprünglich als repräsentative Kathedrale der Kölner Erzbischöfe und monumentales Reliquiar für die Gebeine der Heiligen Drei Könige geplant, galt der Dom bei seiner Vollendung im 19. Jahrhundert als Nationalsymbol für Deutschland.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der scheinbar unversehrte Dom inmitten der ausgebombten Stadt als „Wunder“ verstanden und zu einem emotionalen Symbol für den Lebenswillen. Der Dom zählt seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe und gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.